Hoover Dam

Erbaut in den 1930er Jahren, um die Kraft des Colorado River zu nutzen, gilt der Hoover Dam heute noch als ein technisches Wunderwerk.

Kurz hinter dem Örtchen Boulder folgt eine zerklüftete Hügelkette. Ein paar Kurven, ein paar Treppen, dann stehen wir auf der neuen Brücke über den Colorado River. Seit 2010 fließt der Verkehr auf der grazilen Brücke zwischen Nevada und Arizona über den Canyon des Colorado River. Doch es lohnt sich, vom Parkplatz zu Fuß zur Brücke hinaufzusteigen: Vom Gehweg bietet sich der schönste Blick auf den Hoover Damm. In voller Breite steht die gewaltige Betonwand vor uns, die seit 1935 dem Fluss den Weg versperrt. Der Auslauf des Colorado ist nur ein schmales Band tief unten in der Schlucht.

Mit dem Beton des Hoover Dam könnte man eine zweispurige Straße von New York nach San Francisco bauen – ein beeindruckender Bau. 221 m hoch ist die Staumauer. Dass sie an der Basis ebenfalls gut 200 m dick ist, erleben wir bei der Damm-Tour. Unser Guide Jeff bringt uns per Aufzug in das Innere des Dammes: „Ein einziger der 17 Generatoren hier kann einhunderttausend Haushalte mit Strom versorgen“, erzählt er. Und der Lichterglanz der Casinos in Las Vegas wäre ohne den Damm auch nicht möglich.

 

Foto-Tipp: Von der Mike O’Callaghan-Pat Tillman Memorial Bridge habt ihr einen ungehinderten Blick auf den Damm!

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