Virginia City

Bonanza lässt grüßen

Virginia City wurde 1859 als Boomtown nach dem Fund der Comstock Lode, der ersten größeren Entdeckung einer Silberader der USA, gegründet, wonach mehrere Minen erbaut wurden. Ihrem Ruf als schönste und besterhaltene Goldgräberstadt des Wilden Westens wird Virginia City mit Ihrem historischen Charm mühelos gerecht. Komplett mit Opernhaus und wilden Western-Kneipen wartet man nur darauf, dass Hoss und Little Joe aus der Serie „Bonanza“, die u.a. hier gedreht wurde, um die Ecke biegen. Die ganze Innenstadt mit ihren viktorianischen Fassaden steht heute unter Denkmalschutz – ein Traum für alle Hobbyfotografen und Westernfans. Aber auch literarisch kann Virginia City glänzen: Mark Twain arbeitete zu Boomzeiten als Reporter für die Ortszeitung. Weitere Informationen über Virginia City gibt es hier

Kunst, Kultur & Attraktionen

Virginia City beheimatet eine Vielzahl an Museen und Sehenswürdigkeiten die eindrucksvoll an alte Zeiten erinnern. Im „The Way It Was Museum“ wird die Geschichte der Stadt, der Ursprung des lokalen Bergbaus zur Enteckung der Comstock lode und das frühere Leben der Menschen in Virginia City, sehr anschaulich präsentiert. Die St. Mary in the Mountains Catholic Church ist 1868 erbaut und damit die älteste, aktive katholische Kirche Nevadas und ist für Kulturfans ein absolutes Muss. Bekannt als “The Last One Standing”, erweckt das Fourth Ward School Mueum die Comstock Geschichte zum leben. Auf interaktiven Bildschirmen, und einem restaurierten Klassenzimmer von 1876, wird man direkt in die Vergangenheit versetzt. Die vier Stöckige, hölzerne Schule die letzte dieser Art in den USA.